Verschandelung der Silhouette des Turmhofes

 

stiftung

Liebe Steckborner von nah und fern, das kanns doch nicht sein !

Da kann man das schöne Altstädtchen gleich auf Rathaus, Turmhof  und Kirche reduzieren und den restlichen alten Plunder verbetonieren.

Wehret den Anfängen... !!

 

modell640

Modell640

 

Geschäftsleitender Ausschuss der Stiftung:

ausschuss

 

Was sagt der Stiftungs-Co-Präsident Alfred Muggli dazu, Steckborner und

ehemaliger Präsident der Evangelischen Kirchgemeinde?

„Schauen Sie sich zuerst das Wasserwerk an“, sagt er. Es stamme aus dem Jahr 1944. Im Hinweisinventar der Thurgauer Denkmalpflege ist es beschrieben als

Zweckbau mit Heimatstil-Charakter und hohem Wert an einer der prominentesten Stellen im Ortsbild, bedeutend für die Seesilhouette.

Im Innern stehen zwei kolossale Behälter, gefüllt mit Sand. So wurde einst das Wasser filtriert und gereinigt. Seit 50 Jahren ist die Anlage ausser Betrieb.

***

Dieses Seewasserpumpenhaus ist der Stein des Anstosses. An seiner Stelle plant die Stiftung einen modernen Betonbau mit Bistro und Gemeinschaftsraum.

Die Front zum See hin ist verglast, die Gesamtform des alten Gebäudes bleibt erhalten. „Ein Aquarium“, finden die Gegner.



Alfred Muggli bleibt ruhig. Er sei in der Sache entschlossen, obwohl ihn die heftige Opposition überrascht habe. Nein, man habe nicht zu wenig informiert.

Dokumentiert ist die Öffentlichkeitsarbeit seit 2004 auf der Homepage der Stiftung. Zu Gratis-Bratwurst ist die Bevölkerung allerdings nie

eingeladen worden. Ob das genützt hätte?

„Wir haben im Sommer Tapas gemacht. Es kamen 40 Gäste, auch Steckborner“, sagt Muggli. Jedes Jahr halte man zudem eine Versammlung mit den Gönnern ab.

Aktuell sind es 110. Im neuen Stadtrat wird ab Juni noch eine Gönnerin sitzen. Der Rest von Steckborn habe sich bis jetzt noch nie um den Turmhof gekümmert.

Immerhin: Über den Verkauf des Turmhofs an die Stiftung hat die Kirchgemeindeversammlung im Jahr 2002 demokratisch abgestimmt.

Der Verkauf von Kaufhaus, Remise und Pumpenhaus für 200‘000 Franken durch die Stadt passierte eine Urnenabstimmung.

 

verschandelung2

Die Gesamtform des alten Gebäudes bleibt erhalten !

Für wie blöd halten sie denn die Steckborner ?

 

Leserbrief im Bote vom Untersee und Rhein vom 6. Mai 2011

diskreditierung

seesicht

 

Thurgauer Zeitung 16. Mai 2011

Museum räumt vorerst nicht....

 

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