Turmhof II
Hinweisinventar Steckborn
"Im Gegensatz zum Turmhof, der im Hinweisinventar der Denkmalpflege als wertvoll und damit erhaltenswert eingestuft ist, lautet der Hinweis beim umstrittenen Pumpenhaus auf "in der Gesamtform erhaltenswert". Das bedeute, so Denkmalpfleger Urs Fankhauser, dass das Gebäude zwar den Ort präge, seine Eigensubstanz aber nicht unbedingt von unantastbarer Bedeutung sei." Originalton U. Fankhauser, Denkmalpflege Thurgau |
Das sind die entsprechenden Bewertungen im Hinweisinventar :


Hoher Stellenwert....
Abschluss des Turmhofplatzes...bedeutend für die Seesilhouette

Diese Punkte müssen sicher auch in Betracht gezogen wereden ! Schutz der Umgebung von Denkmälern Dieses Hinweisinventar kann auch im Gemeindehaus eingesehen werden Die Einsprache des Thurgauer Heimatschutzes nimmt der Stiftungspräsident ernst. Der sei legitimiert. Im Visier sei das Flachdach des Bistros, vermutet Muggli. „Jo nu, denn mache mer halt es Dächli.“ Wenn die Bewilligungsbehörde zum Schluss komme, ein Flachdach entspreche nicht dem Reglement, dann gehe man nochmals über die Pläne. Im übrigen sind es die üblichen, in Beton gegossenen Aussagen, die ständig wiederholt werden. Es macht schon den Anschein, dass es sich mehr um einen EGO- Bau als um eine Bereicherung für Steckborn handeln soll.
14.April 11 |
Thurgauer Zeitung
15.4.11

Daraus lese ich:
Wir sind über jeden Zweifel erhaben, wir informieren umfassend und freundlich (ausgenommen am Telefon). Die Unterschriftensammlung wurde von Lügnern und Falschbehauptern mit Leserbriefen begleitet. Was sind schon 267 unzufriedene Steckborner die in 5 Tagen unterschrieben haben ? " Der Bunker wird gebaut !!! " Das mit der kooperativen Zusammenarbeit ist ja von früheren Zeitungsmeldungen schon bekannt. |

Soweit der Leserbrief von Albert Gräflein.....

Aber auch unsere Heimweh - Steckborner sind nicht alle glücklich:
Sehr geehrter Herr Keller Via Mail erhielt ich von René Labhart das Bild der vorgehsehenen Verschandelung des alt ehrwürdigen Turmhof zu Steckborn. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dieses Ansinnen in einer unpassenden Architektur realisiert werden kann. Ich erlaube mir als aussenstehender Heimweh-Steckborner sich in die inneren Angelegenheit von Steckborn einzumischen. Der Turmhof liegt mir persönlich sehr am Herzen. Mein Elternhaus war die "alte Schmitte" welche heute auch zur Turmhofstiftung gehört. Das Mauerwerk am Pumpenhaus mit den sichtbaren Muschelversteinerungen und der dazugehörende Bogen zum Turmhof bleibt mir in Erinnerung. Das mir vorliegende Bild zeigt wie man die vorgesehenen zwei Betonklötze vom See her wahnehmen würde. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, dass es möglich sein sollte in dieser historischen Umgebung eine solche Diskrepanz zum Bestehenden realisieren zu wollen. Sollte dies eines Tages der Wirlichkeit entsprechen, würde ich den Status "Heimatvertriebener" annehmen und das Heimweh würde noch Weh bedeuten.Aus Chur grüsse ich meine erste Heimat Steckborn. Fredy Kolb |